Die 5 besten VPNs für macOS-Nutzer und einige, die man meiden sollte

Published by on Mai 22, 2018 in VPN & Datenschutz

macbook vpn

macOS-Nutzer haben bei VPNs die Qual der Wahl. Viele VPN-Anbieter stellen Apps für macOS zur Verfügung, aber nur wenige von ihnen sind Ihre Zeit und Ihr Geld wert. Nicht alle, die behaupten, das beste VPN für macOS zu sein, bieten das von Nutzern erwartete Maß an Geschwindigkeit, Sicherheit und Datenschutz. Noch weniger können beliebte Streaming-Dienste wie Hulu, den BBC iPlayer oder Netflix entsperren. Viele Nutzer benötigen außerdem macOS-VPNs, um Zensur zu umgehen, wie beispielsweise die Bewohner Chinas, aber nur eine Handvoll VPNs ist dazu in der Lage.

Ein VPN, kurz für Virtual Private Network, verschlüsselt den gesamten Internetverkehr eines Gerätes und leitet ihn über einen zwischengeschalteten Server an einen von Ihnen gewählten Ort weiter. In diesem Artikel werden wir die besten VPNs für macOS-Nutzer, die eine breite Funktionalität bieten, genauer betrachten. Das bedeutet, dass sie geeignet sind, Zensur zu umgehen, eine sichere Nutzung öffentlichen WLANs zu gewährleisten, regional beschränkte Websites und Apps freizugeben sowie Torrents und Kodi zu verwenden. Sie funktionieren zudem mit jeder Art von MacBook, MacBook Air, MacBook Retina und MacBook Pro. Ältere Versionen von macOS und OSX sollten ebenfalls unterstützt werden.

Wir haben unsere Liste der besten VPNs für macOS und OSX aufgrund folgender Kriterien zusammengestellt:

  • Eine vom Anbieter zur Verfügung gestellte macOS/OSX-App
  • Starke Verschlüsselung und eine Datenschutzrichtlinie, die Protokollierungen ausschließt
  • Schnelle Verbindungen mit unbegrenzter Bandbreite und ohne Datenmengenbegrenzungen
  • Ein großes globales Servernetzwerk zum Entsperren regional beschränkter Inhalte

Hier finden Sie unsere vollständige Liste der besten VPNs für Mac:

1. ExpressVPN

ExpressVPN ist unsere erste Wahl, wenn es um VPNs für Mac geht. Schnelle Geschwindigkeiten und unbegrenzte Bandbreite sorgen dafür, dass Sie in HD streamen und große Dateien schnell herunterladen können. Das Unternehmen betreibt mehr als 1.500 Server in 94 Ländern. 256-Bit-AES-Verschlüsselungen gepaart mit perfekter Vorwärtsgeheimhaltung sorgen für höchste Sicherheit. ExpressVPN speichert keine Protokolle Ihrer Online-Aktivitäten und auch keine IP-Adressen. Ein Kill Switch, Network Lock genannt, und ein äußerst verlässlicher Leckschutz sind enthalten.

ExpressVPN ist leistungsfähig und zuverlässig, wenn es um die Entsperrung von Websites wie Netflix, Hulu, HBO, Amazon Prime Video und BBC iPlayer geht. Allerdings sind nicht alle Server dazu in der Lage. Sie sollten sich daher an den 24/7 Live-Chat-Support wenden, um zu erfahren, welche Server für Ihre bevorzugte Streaming-Website funktionieren.

Apps sind auch für Windows, iOS, Android, Linux, bestimmte WLAN-Router und Amazon Fire TV Stick verfügbar.

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Lesen Sie unsere vollständige Bewertung für ExpressVPN.

2. NordVPN

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NordVPN bietet fast 2.000 Server in 56 Ländern, von denen sich etwa die Hälfte in den Vereinigten Staaten befindet. Das Unternehmen speichert keine Protokolle über Ihre Verbindung oder Ihre Aktivitäten und verwendet Verschlüsselungen, die militärischen Standards entsprechen. Live-Kunden-Support ist auf der Website verfügbar. Ein App-spezifischer Kill Switch, ein allgemeiner Kill Switch und ein DNS-Leckschutz sind integriert. Sie können bis zu sechs simultane Verbindungen herstellen.

NordVPN hat spezialisierte Server für verschiedene Aufgaben, darunter Anti-DDoS, Double-Hop-VPN, Tor-über-VPN, ultraschnelles Streaming und mehr. Diese sind alle in der Serverliste der App aufgeführt. NordVPN entsperrt außerdem mehrere beliebte regional beschränkte Streaming-Seiten wie Netflix, Hulu, BBC iPlayer und Amazon Prime Video. Allerdings entsperren nicht alle Server diese Websites und Apps, aber Sie können in der NordVPN-Wissensdatenbank nachschauen, mit welchen Servern Sie sich für die entsprechenden Freischaltungen verbinden können.

NordVPN bietet zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels zwei verschiedene macOS-Apps. Eine ist auf der offiziellen Website von NordVPN zum Download verfügbar und verwendet das OpenVPN-Protokoll. NordVPN nennt diese seine „Legacy“ -App und empfiehlt stattdessen, dass macOS-Nutzer die andere NordVPN-App verwenden, die im Apple App Store erhältlich ist. Letztere Version verwendet IKEv2 anstelle von OpenVPN, das nicht Open Source ist, aber allgemein als schnelles und sicheres Protokoll angesehen wird. Die IKEv2-NordVPN-App ist ein wenig sicherer als ihr OpenVPN-Pendant, aber Sie sollten wählen, was am besten für Sie funktioniert.

Apps sind auch für Windows, iOS und Android verfügbar.

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Lesen Sie unsere Bewerung für NordVPN.

3. IPVanish

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IPVanish ist ein Anbieter, der seit langem auf dem Markt vertreten ist. Das Unternehmen betreibt über 850 Server in mehr als 60 Ländern. Geschwindigkeiten sind hoch und die Verbindungen zuverlässig. Sicherheit wird durch eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung und perfekte Vorwärtsgeheimhaltung gewährleistet. In den Einstellungen können ein Kill Switch, Datenverkehrs-Verschleierung, DNS-Leckschutz und IPv6-Leckschutz aktiviert werden. Sie können auch festlegen, dass sich Ihre IP-Adresse in einem bestimmten Intervall ändert. IPVanish speichert keine Protokolle über die Aktivitäten und Verbindungsdetails seiner Nutzer.

IPVanish ist nicht so gut für das Entsperren von Streaming-Diensten geeignet wie die anderen VPN-Anbieter in unserer Liste, aber es ist eine großartige Wahl für P2P-Verkehr und Kodi. Kodi-Nutzer mit Android-basierten Geräten können dank der einfachen, leichten App mit einer fernsteuerungsfreundlichen Oberfläche IPVanish problemlos einrichten und verwenden. IPVanish funktioniert mit allen von uns getesteten Kodi-Add-ons.

Apps sind auch für Windows, iOS, Android und Amazon Fire TV Stick verfügbar.

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Lesen Sie unsere vollständige Bewertung für IPVanish.

4. CyberGhost

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Mit CyberGhost können Sie Server nicht nur nach Ländern auswählen, sondern auch danach, wofür Sie den Service nutzen möchten. Sie können beispielsweise einen Server wählen, der US Netflix entsperrt, oder einen, der für P2P-Filesharing verwendet werden kann. Der Anbieter mit Sitz in Rumänien hat kürzlich expandiert und sowohl sein Servernetzwerk als auch seine Entsperrmöglichkeiten erweitert. In unseren Geschwindigkeitstests hat er deutlich überdurchschnittlich abgeschnitten. CyberGhost betreibt heute mehr als 1.000 Server in über 30 Ländern. Das VPN ist unter anderem in der Lage, Netflix, Amazon Prime Video und den BBC iPlayer freizuschalten.

Das Unternehmen speichert keine Nutzerdatenprotokolle und die 256-Bit-Verschlüsselung schützt den gesamten Internetverkehr zu und von Ihrem MacBook. Zu den weiteren Funktionen gehören Malware- und Anzeigenblockierung, Anti-Tracking und automatische HTTPS-Weiterleitung.

Apps sind auch für Windows, Android und iOS verfügbar.

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Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von Cyberghost.

5. PrivateVPN

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PrivateVPN ist ein aufstrebender Anbieter, der dank seiner Geschwindigkeiten, Sicherheit und der Fähigkeit, geografische Beschränkungen zu umgehen, einen starken Eindruck hinterlässt. Trotz seines kleineren Servernetzwerkes schnitt es in unseren Geschwindigkeitstests weit überdurchschnittlich ab. Die Sicherheitsstandards sind vergleichbar mit dem, was Sie von einem viel größeren Anbieter erwarten würden, einschließlich 256-Bit-Verschlüsselung und perfekter Vorwärtsgeheimhaltung. Ein Kill Switch und ein DNS-Leckschutz sind enthalten. PrivateVPN speichert keinerlei Protokolle.

PrivateVPN eignet sich hervorragend zum Entsperren von geografisch beschränkten Websites wie Netflix, Hulu, BBC iPlayer und Amazon Prime Video. Das Basis-Abonnement ermöglicht Ihnen, bis zu sechs Geräte gleichzeitig zu verbinden. Live-Chat ist während der Geschäftszeiten auf der Website verfügbar.

Apps sind auch für Windows, iOS und Android erhältlich.

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Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von PrivateVPN.

Kann ich ein kostenloses VPN mit macOS verwenden?

Wir raten aus mehreren Gründen von der Verwendung sogenannter kostenloser VPN-Dienste ab. Erstens sind sie langsam oder limitieren Downloads. Die meisten kostenlosen VPNs setzen Begrenzungen für Datenmengen und Datenübertragungsraten, die für alles, was über einfaches Surfen im Internet hinausgeht, zu restriktiv sind.

Zweitens neigen kostenlose VPNs dazu, schlechte Datenschutzpraktiken anzuwenden. Sie nutzen beispielsweise veraltete Verschlüsselungen oder protokollieren Ihre Onlineaktivitäten. Einige injizieren sogar Tracking-Cookies und Werbung in Ihren Browser und verkaufen Ihre Browserdaten an Dritte. Das ist das Gegenteil dessen, wofür VPNs eigentlich gedacht sind.

Und schließlich übertragen kostenlose VPNs häufig Malware, die, einmal installiert, Ihr MacBook infiziert. Daher sollten Sie sich an kostenpflichtige VPN-Dienste halten, die einen gutem Ruf genießen und strenge Datenschutzrichtlinien verfolgen.

VPNs, die man meiden sollten

GoVPN behauptet, ein kostenloses VPN für Mac- und iOS-Geräte zu sein. Es ist derzeit allerdings unklar, was die Funktionen der App im Einzelnen sind; das Verbinden zu einem VPN-Service ist jedenfalls nicht auf der Liste. Obwohl angegeben wird, dass die Verbindung zu einem VPN besteht, bleibt die IP-Adresse Ihres Computers nach wie vor für jedermann im Internet sichtbar. Diese Kosten können Sie sich also sparen.

Fresh VPN bietet ein kostenloses Probeabo, das aber leider wesentlich kürzer ist als das 30-tägige Angebot von ExpressVPN. Es hat sage und schreibe nur eine Laufzeit von fünf Minuten! Mehr Zeit bekommen Sie nicht, um den Service zu testen und für sich zu bewerten. Diese extrem kurze, völlig unzureichende Testzeit deutet darauf hin, wie wenig Vertrauen der Anbieter in seinen eigenen Service hat.

Wenn Sie den Mac-App-Store öffnen und nach “VPN” suchen, erhalten Sie eine lange Liste von Apps, einschließlich einiger, die als kostenlos deklariert sind. Die meisten dieser kostenlosen VPNs enthalten jedoch kostenpflichtige In-App-Elemente, nicht-funktionierende Verbindungen oder sogar Malware der einen oder anderen Form. Selbst einige der kostenpflichtigen VPNs integrieren Werbung in ihre kostenlosen oder Probe-App-Versionen. Um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen, sollten Sie die entsprechenden Apps direkt von der Webseite des Anbieters Ihrer Wahl herunterladen.

Warum VPNs für Mac-Nutzer sinnvoll sind

 macOS wird allgemein als ein sicheres Betriebssystem angesehen, dennoch gibt es gute Gründe für Mac-Besitzer, VPNs zu nutzen.

Ein wichtiger Grund ist eine Verbesserung des Datenschutzes. Datensicherheit und -schutz eines Mac-Betriebssystems schließen lediglich Daten ein, die auf Ihrem MacBook gespeichert sind. Sobald Ihre Daten das Internet erreichen, sind sie nicht unbedingt weiterhin sicher und privat. Ihr Internet-Anbieter oder Hacker Ihres WiFi-Netzwerkes sind in der Lage, Informationen über Ihre Online-Aktivitäten zu erlangen. Diese Informationen können missbraucht werden, indem beispielsweise Ihr Anbieter Ihre Datenübertragungsrate drosselt, um Sie für die Nutzung von P2P-Applikationen zu bestrafen oder indem ein Hacker einen Mittelsmannangriff durchführt, um Malware-Nutzdaten auf Ihren Computer abzuladen.

Neben den offentsichtlichen Sicherheitsvorteilen sind VPNs auch äußerst nützlich, wenn es um den Zugriff auf regional gesperrte Inhalte geht. Wenn Sie z. B. Videos ansehen oder auf Apps zugreifen wollen, die nur für Nutzer eines bestimmten Landes zur Verfügung stehen, können Sie Ihren VPN-Server-Standort einfach auf dieses Land umstellen und die entspechende Verbindung herstellen, um die gewünschten Inhalte zu entsperren. Das funktioniert unabhängig davon, wer die Sperre letztlich vollzogen hat – es spielt also keine Rolle, ob es die Regierung, Ihr Internet-Service-Anbieter oder die Webseite selbst war.

Einige Apps und Webseiten wie zum Beispiel Netflix und Hulu haben sich diesem Vorgehen von VPN-Nutzern angepasst und verhindern das Ansehen von Videos aus dem Ausland. Eine Handvoll von VPNs hat allerdings mittlerweile einen Weg gefunden, diesen VPN-Bann zu umgehen und den Inhalt von überall in der Welt auszunutzen. ExpressVPN und NordVPN sind Beispiele dafür. Einige ihrer Server entsperren sowohl Netflix als auch Hulu.

Mac-Sicherheit

All diejenigen, die sich noch an die Fernseh-Werbespots erinnern, die vor einigen Jahren Mac-gegen-PC-Vergleiche anstellten, werden wissen, dass der Mac als sicherer und weniger virenanfällig angepriesen wurde. In gewisser Weise war das auch wahr, da Windows-PCs von Microsoft mehr als 90 Prozent der Computer im Internet ausmachten. Macs waren seltener das Angriffsziel von Viren, da keine lohnende Zahl von Macs online war.

Während der letzten Jahre sind Apple-Produkte wesentlich populärer geworden. Das hat dazu geführt, dass schädliche Online-Codes ihre Schwachstellen mehr und mehr ausnutzen. Es gab kürzlich sogar einen empörten Aufschrei in der Mac-Community gegen eine Sicherheitsstudie, die zwei kritische Schwächen von Mac OS benannte, ohne Apple vorher darüber in Kenntnis zu setzen. Dadurch wurde jeder Mac-Nutzer potentiell einer Zero-Day-Sicherheitslücke ausgesetzt.

Eine Sicherheitslücke in OS X El Capitan betraf gespeicherte Passwörter in der iCloud-Keychain. Diese Schwachstelle kann in El Capitan behoben werden und existiert nicht mehr in den nachfolgenden Versionen von OS X.

Jede Sicherheitslücke in einem Betriebssystem, die dem Hersteller nicht bewusst ist, nennt man in Anlehnung an den “Patient Zero” einer Epidemie (also den zuerst Erkrankten) “Zero-Day”-Schwachstelle. Sobald der Hersteller sich der Schwachstelle bewusst ist, beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um die Sicherheitslücke so schnell wie möglich zu stopfen, bevor mehr und mehr Nutzer Opfer von Exploits werden. Wie man sich vorstellen kann, sind Zero-Day-Schwachstellen gefundene Fressen für Malware-Entwickler. Das System ist solange angreifbar, bis der Hersteller sich des Problems bewusst geworden und die Lücke auch tatsächlich geschlossen ist.

Ein VPN ist ein effektiver zusätzlicher Schutz gegen Zero-Day-Sicherheitslücken, die noch nicht bekannt sind. Verschlüsseltes Tunneling und eine maskierte IP-Adresse sind wirkungsvolle Mittel, um derartigen Bedrohungen entgegenzuwirken.

Manuelle Konfiguration eines VPN in Mac

Unser bevorzugtes VPN-Protokoll ist OpenVPN, aber Macs enthalten keine entsprechende Unterstützung. Sie könnten einen OpenVPN-Client mit Software von Drittanbietern konfigurieren, aber dazu müssen Sie in der Regel einzelne Server manuell konfigurieren, was ein langwieriger Prozess ist. Es ist wesentlich einfacher, die benutzerdefinierte App eines Anbieters zu installieren, auf der alle OpenVPN-Server vorkonfiguriert sind, die Sie benötigen. Weitere Vorteile sind hierbei ein integrierter Kill Switch und DNS-Leckschutz.

Wenn Ihr VPN-Anbieter keine App bereitstellt oder Sie diese nicht nutzen wollen, dann haben Sie als Mac-Nutzer eine Reihe von Optionen, um ein VPN manuell zu konfigurieren. Wir erklären diesen Vorgang für die drei folgenden populären VPNs näher:

  • Integrierter VPN-Support (L2TP)
  • Tunnelblick (OpenVPN)
  • Viscosity (OpenVPN)

Wie man eine L2TP-VPN-Verbindung in macOS einrichtet

L2TP/IPSec ist ein VPN-Protokoll mit vorhandenem Support in Macs, das eine vergleichbare Geschwindigkeit und Sicherheit wie OpenVPN bietet. Um eine VPN-Verbindung mit einem L2TP-Protokoll einzurichten, benötigen Sie folgende Informationen von Ihrem VPN-Anbieter:

  • Die Anmeldeinformationen für Ihr VPN-Benutzerkonto (Benutzername oder E-Mail und Passwort)
  • Die VPN-Server-Adressen für jeden Standort, mit dem Sie verbunden werden wollen
  • Das Shared Secret ODER das Zertifikat Ihres VPN-Anbieters

Folgen Sie dann dieser Anleitung:

  1. Gehen Sie zu Apple-Menü > Systempreferenzen > Netzwerk-Symbol.
  2. Klicken Sie in der unteren linken Ecke auf +, um eine neue Netzwerk-Benutzeroberfläche zu kreieren.
  3. Klicken Sie auf die Benutzeroberflächen-Drop-Down-Liste und wählen Sie ein VPN.
  4. Klicken Sie auf die VPN-Typ-Drop-Down-Liste und wählen Sie L2TP über IPSec.
  5. Geben Sie im Feld Service-Name einen Namen (irgendeinen, von Ihnen selbgewählt) für die VPN-Verbindung ein.
  6. Klicken Sie Einstellen an und die VPN-Einstellungen erscheinen.
  7. Wählen Sie die Standard/Default-Konfiguration, und geben Sie im Feld Server-Adresse die VPN-Server-Adresse ein.
  8. Im Feld Account-Name geben Sie Ihren VPN-Account-Benutzernamen ein.
  9. Klicken Sie Authentifikations-Einstellungen an.
  10. Im Passwort-Feld geben Sie Ihr VPN-Account-Passwort ein.
  11. Wenn Sie ein Shared Secret nutzen, wählen Sie Shared Secret und geben den vorher geteilten Code (auch Shared Secret oder Geheimcode genannt) ein.
  12. Wenn Sie ein Zertifikat nutzen, wählen Sie Zertifikat und dann Wählen, um das VPN-Anbieter-Zertifikat zu finden.
  13. Kicken Sie auf Übernehmen, um die Änderungen zu speichern.
  14. Das VPN ist jetzt eingerichtet; Sie müssen sich nur noch mit dem Netzwerk verbinden. Gehen Sie zu Apple-Menü > Systempreferenzen > Netzwerk-Symbol.
  15. Wählen Sie die VPN-Verbindung, die Sie in der Netzwerk-Box eingegeben haben.
  16. Klicken Sie auf Verbinden.

Wie man ein VPN mit Tunnelblick in einem Mac einrichtet

Tunnelblick ist ein VPN-Client für Mac, der gut mit dem OpenVPN-Protokoll funktioniert. Um zu beginnen, benötigen Sie die OpenVPN-Konfigurations-Dateien von Ihrem VPN-Anbieter für jeden Server-Standort, mit dem Sie sich verbinden wollen (.ovpn). Es kann auch sein, dass Sie den Benutzernamen für Ihren VPN-Account und Ihr Passwort brauchen.

Tunnelblick kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Wenn Sie Tunnelblick heruntergeladen haben, doppelklicken Sie die .dmg-Datei und dann auf das Tunnelblick-Symbol, um die Installation zu starten. Es kann sein, dass Sie Ihre Mac-Login-Details eingeben oder bestätigen müssen.

  1. Starten Sie Tunnelblick und klicken Sie auf den Button “Ich habe Konfigurations-Dateien”.
  2. Gehen Sie zu Ihren heruntergeladenen .ovpn-Dateien und doppelklicken Sie sie. Sie werden aufgefordert, die Konfigurationen für sich oder für alle Nutzer zu wählen.
  3. Wenn die Konfiguration installiert ist, klicken Sie auf das Tunnelblick-Symbol in der oberen rechten Ecke Ihres Bildschirms und wählen Sie Verbinden.
  4. Geben Sie Ihren VPN-Benutzernamen und Ihr Passwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
  5. Eine Benachrichtigung erscheint, die Sie wissen lässt, dass die Verbindung besteht.

Wie man ein VPN mit Viscosity in macOS einrichtet

Viscosity ist ein kostenpflichtiger VPN-Client für OSX, der gut mit einem OpenVPN-Protokoll funktioniert. Ein 30-tägiges, kostenloses Probeabo ist erhältlich und danach kostet die Software 9 $. Sie können den Client hier herunterladen. Installieren Sie ihn, indem Sie die .dmg-Datei anklicken und die App dann in Ihre Applikationsliste hinüberziehen. Es kann sein, dass Sie Ihre Mac-Anmeldedaten eingeben oder bestätigen müssen.

Um OpenVPN mit Viscosity einzurichten, benötigen Sie die VPN-Konfigurations-Dateien für jeden Server-Standort, mit dem Sie sich verbinden wollen (.ovpn). Es kann auch sein, dass Sie Ihren VPN-Account-Benutzernamen und Ihr Passwort benötigen.

  1. Klicken Sie auf das Viscosity-Symbol in der oberen rechten Ecke Ihres Bildschirms und wählen Sie Einstellungen.
  2. Klicken Sie auf das +-Symbol in der unteren linken Ecke des erscheinenden Fensters und wählen Sie Verbindung importieren > Von Datei …
  3. Gehen Sie zur .ovpn-Datei, die Sie von Ihrem VPN-Anbieter heruntergeladen haben, und klicken Sie sie an.
  4. Klicken Sie wieder auf das Viscosity-Symbol in der oberen rechten Ecke, und die VPN-Verbindung sollte nun in der Liste erscheinen. Klicken Sie darauf, um die Verbindung herzustellen.

 

My New MacBook“ by Kazuho Okui licensed under CC BY 2.0

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