Die besten VPNs für Linux

Nutzende von Ubuntu, Fedora, openSUSE, Kali und Mint haben oftmals die schlechteren Karten, wenn es um Software geht. Bei VPN-Diensten ist das nicht anders. Seien wir ehrlich: Deutsche Linux-Nutzende stehen für die meisten Unternehmen und Entwickler ganz unten auf der Prioritätenliste. Deshalb haben wir uns nach den besten VPNs für Linux-Nutzende in Deutschland umgeschaut.

Wenn Sie nur eine kurze Antwort benötigen, sehen Sie hier unsere Auswahl der besten VPNs für Linux:

  1. NordVPN: Unser bevorzugtes VPN für Linux. Schnell, einfach zu installieren und hervorragend geeignet, um Streaming-Sites zu entsperren. Verfügt über zuverlässige Server in Deutschland. Sogar mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
  2. Surfshark: Unser bevorzugtes kostengünstiges VPN für Linux-Nutzende. Bietet hohe Geschwindigkeiten, zuverlässige Sicherheit und ermöglicht den gleichzeitigen Schutz all Ihrer Geräte.
  3. ExpressVPN: Funktioniert auf einer Reihe von Linux-Distros. Entsperrt einige Streaming-Sites, einschließlich des deutschen Fernsehens. Blitzschnell und bietet eine sehr gute Sicherheit.
  4. CyberGhost: Hat kürzlich eine CLI-Linux-App herausgebracht. Nutzerfreundlich, gut geeignet zum Entsperren von Inhalten, die für bestimmte Bereiche gesperrt sind, und äußerst sicher.
  5. PrivateVPN: Verfügt über eine OpenVPN-CLI-App für Linux. Schnelles VPN für Einsteiger und leistungsstarke Entsperrungsfähigkeit. Starker Schutz der Privatsphäre.
  6. Private Internet Access: Bietet eine vollständige GUI-App für Linux. Server in 80 Ländern und 24/7-Live-Chat-Support. Sichert 10 Geräte gleichzeitig.
  7. ProtonVPN: Open-Source-CLI-App eines VPN-Anbieters, der sich auf den Datenschutz fokussiert. Besitzt Server in Deutschland. Funktioniert gut für Streaming und Torrenting.

OpenVPN, OpenConnect, AnyConnect und NetworkManager sind beliebte VPN-Clients, die für die Verbindung zu einem VPN unter Linux verwendet werden. Es ist jedoch noch besser, einen Anbieter zu nutzen, der über einen nativen Plug-and-Play-VPN-Client verfügt. Dieser benötigt wesentlich weniger Konfiguration und verfügt über mehr Funktionen und Vorteile als ein generischer VPN-Client. Aus diesem Grund stellt jedes von uns empfohlene Linux-VPN eine Linux-App zur Verfügung.

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Es gibt keinen Haken – wenden Sie sich einfach innerhalb von 30 Tagen an den Support, wenn Sie zum Schluss kommen, dass NordVPN nicht das Richtige für Sie ist, und Sie erhalten eine vollständige Rückerstattung. Starten Sie hier Ihre NordVPN-Testversion.

Was macht ein gutes Linux-VPN aus?

Unsere Liste der besten VPNs für Linux basiert auf den folgenden Kriterien (mehr dazu später):

  • Da es eine Linux-App gibt, ist nur eine geringe oder gar keine manuelle Konfiguration erforderlich
  • Hohe Geschwindigkeiten
  • Starke Online-Sicherheit
  • Keine Aktivitätsprotokolle oder IP-Adressprotokolle
  • Kann geografisch gesperrte Websites, Apps und Streaming-Dienste entsperren
  • Server in Deutschland, über die der Zugriff auf deutsche Dienste im Ausland, am Arbeitsplatz oder in einem anderen eingeschränkten Netzwerk erfolgt

Ein VPN, kurz für virtuelles privates Netzwerk, verschlüsselt den gesamten Internetverkehr eines Geräts und leitet ihn über einen Zwischenserver an einem vom Nutzenden gewählten Ort weiter. Dies bedeutet eine Vielzahl von Vorteilen: verbesserter Online-Datenschutz, bessere Sicherheit bei Verbindung mit öffentlichen WLANs und die Entsperrung von geografisch gesperrten Websites, Apps und Diensten.

Nachstehend die wichtigsten VPNs für Linux, die eine dedizierte Linux-App enthalten.

1. NordVPN

NordVPN verfügt über eine Linux-CLI-App, ist kostengünstig und eignet sich hervorragend für Streaming.

NordVPN Mai 2024 Funktioniert mit LinuxGeprüft Mai 2024

Apps verfügbar für:

  • PC
  • Mac
  • IOS
  • Android
  • Linux
  • Background FireTV

Webseite:  www.NordVPN.com

Geld-zurück-Garantie: 30 DAYS

NordVPN hat im August 2018 seine spezielle Linux-App herausgebracht. Die Befehlszeilen-App verfügt zwar über keine grafische Benutzeroberfläche (GUI), ist aber noch viel einfacher einzurichten und zu verwenden als bei der manuellen Serverkonfiguration. Die Linux-App verfügt über die meisten der gleichen großartigen Funktionen, die Sie auch mit anderen Betriebssystemen nutzen können, darunter einen automatischen Kill-Switch, einen Werbeblocker und eine Malware-Filterung. Wenn Sie es immer noch vorziehen, die Dinge auf altmodische Art und Weise zu erledigen, bietet NordVPN eine umfangreiche Sammlung an Tutorials, einschließlich detaillierter Linux-Einrichtungsanleitungen für OpenVPN-, IKEv2- und PPTP-Protokolle.

NordVPN mit Sitz in Panama ermöglicht bis zu 6 gleichzeitige Verbindungen, eine Keine-Protokolle-Richtlinie und spezialisierte Server für Streaming, P2P und mehr Sicherheit. Es funktioniert mit Websites und Apps wie Netflix, Hulu und BBC iPlayer. Mehr als 5.200 ultraschnelle Server befinden sich in über 60 Ländern. Jede Verbindung wird durch AES 256-Bit-Verschlüsselung geschützt und das IKEv2-Protokoll bietet Perfect Forward Secrecy, um sicherzustellen, dass niemand vergangene Sitzungen entschlüsseln kann, selbst wenn er den Kodierungsschlüssel entdeckt.

Vorteile:

  • Hauptschwerpunkt bei Sicherheit und Datenschutz
  • Funktioniert mit den gängigsten geografisch gesperrten Streaming-Diensten
  • Schneller als all seine Konkurrenten
  • 24/7-Live-Chat-Kundensupport verfügbar
  • Umfangreiches Servernetzwerk

Nachteile:

  • Umständliche Desktop-App, die unerfahrenen Nutzenden Probleme bereiten kann

Unsere Bewertung:

4.5 von 5

BESTES VPN FÜR LINUX:NordVPN ist unsere Nummer 1 für Linux-Nutzende in Deutschland. Man kann bis zu 6 Geräte gleichzeitig anschließen. Beeindruckende Sicherheitsfunktionen. Entsperrung des deutschen Fernsehens und anderer beliebter Dienste. Hohe Geschwindigkeiten. Mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie kann man es ohne Risiko ausprobieren.

Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von NordVPN.

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2. Surfshark

Surfshark ist ein zuverlässiges, kostengünstiges VPN mit einer CLI-App für Ubuntu und Debian.

Surfshark Funktioniert mit LinuxGeprüft Mai 2024

Apps verfügbar für:

  • PC
  • Mac
  • IOS
  • Android
  • Linux

Webseite:  www.Surfshark.com

Geld-zurück-Garantie: 30 DAYS

Surfshark bietet Nutzenden eine CLI-App für Linux, die auf Debian- und Ubuntu-Distros funktioniert. Man kann einen der verfügbaren Serverstandorte aus einer Liste auswählen und innerhalb von Sekunden eine Verbindung herstellen. Surfshark ist ideal für Menschen, die auf Reisen im Ausland streamen möchten, da es sicher auf Plattformen wie Netflix, Hulu, BBC iPlayer oder Amazon Prime Video zugreifen kann. Torrenting ist ebenfalls erlaubt und der Service speichert keine Protokolle.

Surfshark ist der einzige Anbieter auf dieser Liste, der eine unbegrenzte Anzahl gleichzeitiger Verbindungen pro Konto zulässt. Das macht es zu einem tollen Schnäppchen, wenn man es mit der Familie oder den Mitbewohnern gemeinsam nutzt. Der Live-Chat-Kundensupport ist rund um die Uhr verfügbar.

Neben Linux sind auch Apps für Windows, macOS, iOS und Android verfügbar.

Vorteile:

  • Unbegrenzte Anzahl von Geräten
  • Ideal für Netflix, Hulu und Amazon Prime Video
  • Zahlreiche Sicherheitsfunktionen
  • Keine-Protokolle-Richtlinie
  • 24/7-Live-Chat

Nachteile:

  • Relativ kleines Servernetzwerk
  • Manche Server sind zu langsam

Unsere Bewertung:

4.5 von 5

GÜNSTIGSTES VPN:Surfshark ist erschwinglich, schnell und zuverlässig. Es bietet zahlreiche Sicherheitsfunktionen und eine starke Entsperrungsfähigkeit sowie eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von Surfshark.

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3. ExpressVPN

ExpressVPN ist dank einer dedizierten App, schnellen Internetgeschwindigkeiten und außergewöhnlicher Sicherheit ein hoch bewertetes VPN für Linux.

ExpressVPN Funktioniert mit LinuxGeprüft Mai 2024

Apps verfügbar für:

  • PC
  • Mac
  • IOS
  • Android
  • Linux

Webseite:  www.ExpressVPN.com

Geld-zurück-Garantie: 30 DAYS

ExpressVPN hat im April 2016 seine offizielle Linux-App herausgebracht. Es wird über eine Kommandozeile anstelle der Desktop-Benutzeroberfläche ausgeführt, die unter Windows und Mac verfügbar ist. Dies ist noch immer viel einfacher, als Konfigurationsdateien für jeden Server herunterzuladen und zu verwalten. Die Serverliste wird immer auf dem neuesten Stand gehalten, und Nutzer können über das OpenVPN-Protokoll problemlos zwischen UDP und TCP wechseln. ExpressVPN kostet etwas mehr als einige Konkurrenten, bietet aber eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie und hat in unseren Tests viel schnellere Verbindungsgeschwindigkeiten erzielt. ExpressVPN funktioniert auf Ubuntu, Debian, Fedora, Kali und CentOS.

ExpressVPN steht ganz oben auf unserer Liste, da es in allen wichtigen Bereichen gut abschneidet, darunter Datenschutz, Geschwindigkeit und Kundensupport. Es funktioniert auch mit Netflix, Hulu, BBC iPlayer und HBO.

Update: ExpressVPN hat einige bemerkenswerte Verbesserungen vorgenommen, indem es bis zu 5 Geräte gleichzeitig ermöglicht und einen Kill-Switch eingeführt hat.

Vorteile:

  • Hohe Geschwindigkeiten für Downloads und Video-Streaming
  • Umfassende Sicherheits- und Datenschutzfunktionen
  • Umfangreiches Netzwerk in 94 Ländern und mit über 3.000 Servern

Nachteile:

  • Etwas teurer als Konkurrenten
  • Bietet möglicherweise nicht genügend Kontrollmöglichkeiten für erfahrene Nutzer

Unsere Bewertung:

4.5 von 5

DATENSCHUTZ AN OBERSTER STELLE:Die Verwendung von ExpressVPN macht Spaß.  Getestet auf Ubuntu, Debian, Fedora, Kali und CentOS. Verfügt über ein großes Netzwerk und ist bei Datenschutz und Sicherheit kaum zu schlagen. Einschließlich 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Mit Servern in Deutschland können Sie Online-Banking und Streaming-Dienste im Ausland nutzen.

Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von ExpressVPN.

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4. CyberGhost

CyberGhost hat kürzlich eine CLI-App für Linux-Nutzer eingeführt, die die Einrichtung und Verbindung vereinfacht. Es funktioniert mit Ubuntu 19.04, 18.04, 16.04 sowie Fedora 29 und 30.

CyberGhost Funktioniert mit LinuxGeprüft Mai 2024

Apps verfügbar für:

  • PC
  • Mac
  • IOS
  • Android
  • Linux

Webseite:  www.Cyberghost.com

Geld-zurück-Garantie: 45 DAYS

Wie bei anderen Anwendungen besitzt die CLI-App keine grafische Benutzeroberfläche und wird ausschließlich über die Befehlszeile ausgeführt. Man kann den Standort und den Verwendungszweck des VPNs wählen, z. B. Torrenting oder Streaming. CyberGhost speichert keine Nutzerprotokolle und verwendet eine starke Verschlüsselung und Schutz gegen Datenlecks.

CyberGhost verwendet das OpenVPN-Protokoll. Es betreibt mehr als 7.000 Server in 89 Ländern, einschließlich Deutschland. Die Verbindungsgeschwindigkeiten sind gut und die Verbindungen sind zuverlässig. Live-Chat-Kundensupport ist 24 Stunden täglich und 7 Tage die Woche verfügbar.

Man kann bis zu 7 Geräte gleichzeitig anschließen. Apps sind verfügbar für Windows, macOS, iOS, Linux und Android.

Vorteile:

  • Sicheres Streamen von Netflix USA, Hulu und deutschem Fernsehen
  • Speichert keine Protokolle
  • Man kann bis zu 6 Geräte gleichzeitig nutzen
  • Nutzerfreundlich: einfach Aktivitätstyp auswählen und mit dem am besten geeigneten Server verbunden werden

Nachteile:

  • Funktioniert nicht zuverlässig in China
  • Keine Routerunterstützung

Unsere Bewertung:

4.5 von 5

SCHNELLES UND SICHERES LINUX-VPN:Die Linux-App von CyberGhost bietet alle Geschwindigkeits-, Digitalsicherheits- und Entsperrfunktionen, die in anderen Versionen verfügbar sind, sowie eine großartige 45-Tage-Geld-zurück-Garantie.

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5. PrivateVPN

PrivateVPN bietet einen benutzerfreundlichen Service und beeindruckende Sicherheitsfunktionen. Wenn Sie nicht weiterkommen, stehen Ihnen eine kostenlose Remote-Hilfe und -Installation zur Verfügung.

PrivateVPN Funktioniert mit LinuxGeprüft Mai 2024

Apps verfügbar für:

  • PC
  • Mac
  • IOS
  • Android
  • Linux

Webseite:  www.PrivateVPN.com

Geld-zurück-Garantie: 30 DAYS

PrivateVPN bietet jetzt eine CLI-App für Linux. Das funktioniert sowohl mit Ubuntu als auch mit Debian. Es ist einer der benutzerfreundlichsten VPNs auf dem Markt und bietet Anleitungen zur Einrichtung, um alles so viel schneller und einfacher zu machen. PrivateVPN betreibt ein kleineres Netzwerk mit etwa 200 Servern, die sich in über 60 Ländern befinden. Besser noch, es bietet schnelle, ungedrosselte Verbindungen für verzögerungsfreies Streaming.

Dies ist ein VPN, das viele beeindruckende Sicherheitsfunktionen bietet, sei es eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung in Militärqualität, Schutz vor DNS-Lecks oder einen Kill-Switch. Es schützt Ihre Privatsphäre außerdem durch seine strikte Keine-Protokolle-Richtlinie. Sollten Sie mit Linux Probleme beim Einrichten von PrivateVPN haben, können Sie den Live-Chat und den E-Mail-Kundensupport nutzen. Beachten Sie, dass Ihnen sogar eine kostenlose Remote-Hilfe und -Installation zur Verfügung steht.

Neben Linux finden Sie PrivateVPN-Apps auch für Windows, macOS, Android, iOS und Amazon Fire TV. Sie können es sogar manuell konfigurieren, damit es mit ausgewählten WLAN-Routern funktioniert.

Vorteile:

  • Benutzerfreundlich mit Einrichtungsanleitungen und Kundensupport
  • Hochgeschwindigkeitsserver für Streaming und Torrenting
  • Konsequente Entsperrung beliebter Streaming-Plattformen, darunter deutsche TV-Dienste
  • Online-Anonymität dank strikter Keine-Protokolle-Richtlinie

Nachteile:

  • Kleineres Server-Netzwerk (insgesamt nur etwa 200)
  • Live-Chat ist nicht rund um die Uhr verfügbar

Unsere Bewertung:

4.5 von 5

IDEAL FÜR STREAMING:PrivateVPN unterstützt Linux über eine CLI-App. Sehr schnelle, konsistente Verbindungen und zuverlässige Entsperrung von geografisch eingeschränkten Inhalten. Hochwertiger Kundensupport und Keine-Protokolle-Richtlinie. 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von PrivateVPN.

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6. Private Internet Access

Private Internet Access deckt 80 Länder ab und eignet sich perfekt für Reisen ins Ausland. Das Streaming ist ein Kinderspiel und mit einem einzigen PIA-Konto können Sie bis zu 10 Geräte schützen.

Private Internet Access Funktioniert mit LinuxGeprüft Mai 2024

Apps verfügbar für:

  • PC
  • Mac
  • IOS
  • Android
  • Linux
  • Background FireTV

Webseite:  www.PrivateInternetAccess.com

Geld-zurück-Garantie: 30 DAYS

Private Internet Access ist eines der wenigen VPNs, die tatsächlich eine vollständige App für Linux anbieten. Komplettiert wird es mit einer Benutzeroberfläche und funktioniert auf Ubuntu, Mint, Debian, Fedora, Arch und mehr. Es ist außerdem vollständig Open-Source und bietet volle Transparenz. Das Netzwerk dieses VPNs deckt insgesamt 80 Länder ab und eignet sich daher hervorragend für Reisen ins Ausland. Sie werden auch keine Probleme beim Streamen oder Torrenting haben, da es keine Begrenzung der Datenübertragungsrate gibt.

Mit einem einzigen PIA-Konto lassen sich bis zu 10 Geräte gleichzeitig schützen. Zu den Sicherheitsfunktionen dieses VPNs gehören eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung, ein DNS-Leck-Schutz und ein Kill-Switch. PIA unterhält auch eine Keine-Protokolle-Richtlinie, was bedeutet, dass Ihre persönlichen Daten vertraulich bleiben. Es gibt auch einige optionale Add-ons, darunter ein Antivirus und eine dedizierte IP-Adresse. Brauchen Sie Hilfe? Es steht Ihnen ein 24/7-Live-Chat-Support zur Verfügung.

Abgesehen von einer hervorragenden App für Linux kann Private Internet Access für Folgendes heruntergeladen werden: Windows, macOS, Android, iOS und Amazon Fire TV. Darüber hinaus werden Chrome- und Firefox-Browsererweiterungen angeboten, obwohl eine manuelle Einrichtung für WLAN-Router erforderlich ist.

Vorteile:

  • Einfach zu bedienende App für Linux
  • Server sind in 80 Ländern verfügbar
  • Verbindung von bis zu 10 Geräten gleichzeitig möglich
  • Hochsicher mit Verschlüsselung und integriertem Werbeblocker

Nachteile:

  • Nicht die stärkste Entsperrung von Streaming-Diensten
  • Funktioniert nicht zuverlässig in China

Unsere Bewertung:

4 von 5

SICHERUNG VON 10 GERÄTEN:Private Internet Access ist dank seiner GUI-App einfach mit Linux zu nutzen. Verbindung zu Servern in 80 Ländern. Gute Geschwindigkeiten ohne Begrenzung der Datenübertragungsrate. Möglichkeit zum gleichzeitigen Anschluss von 10 Geräten. 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von Private Internet Access.

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7. Proton VPN

ProtonVPN ist eine gute Wahl für sicherheitsbewusste Linux-Nutzende.

Proton VPN Funktioniert mit LinuxGeprüft Mai 2024

Apps verfügbar für:

  • PC
  • Mac
  • IOS
  • Android
  • Linux

Webseite:  www.protonvpn.com

Geld-zurück-Garantie: 30 DAYS

Proton VPN hat jetzt eine CLI-App für Linux, mit der Sie die vollständige Liste der Server sehen und Verbindungen einfacher verwalten können. Das Tool ist Open-Source, sodass Sie den Code nach Belieben überprüfen und ändern können. Es funktioniert auf Ubuntu, Fedora, Arch Linux, Manjaro, Kali und Solus. Alle Verbindungen nutzen das OpenVPN-Protokoll und man kann schnell zwischen Servern wechseln.

Proton betont die Privatsphäre in all seinen Diensten, und sein VPN ist nicht anders. Sie erhalten erstklassige Sicherheit und eine strenge Keine-Protokolle-Richtlinie. Proton VPN erlaubt P2P-Filesharing und funktioniert mit Netflix USA.

Vorteile:

  • Starke Sicherheit
  • Keine Probleme mit Netflix
  • P2P erlaubt

Nachteile:

  • Kein Live-Chat-Kundensupport
  • Geringe Serverauswahl

Unsere Bewertung:

4 von 5

HOHE GESCHWINDIGKEITEN:Dies ist ein zuverlässiger VPN-Dienst, der sich für Streaming und Torrenting eignet. Viele erweiterte Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen. Recht teuer. 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Verfügt über Server in Deutschland, die mit ARD, Zattoo, ZDF, Mediathek, DMX, 7TV und anderen deutschen Streaming-Diensten funktionieren.

Lesen Sie unsere vollständige Bewertung von ProtonVPN.

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VPNs, die man auf Linux vermeiden sollte

Vielleicht sind Sie bereits auf Tutorials gestoßen, die erklären, wie Sie OpenVPN mit Linux verwenden können. Während man mit OpenVPN nichts falsch macht, ist es keine umfassende Lösung. Sie benötigen weiterhin einen VPN-Dienst mit zuverlässigen Servern, die Ihre Online-Sicherheit gewährleisten.

Zahlungspflichtige VPNs befolgen in der Regel sogenannte No-Logs-Richtlinien. Das bedeutet, dass Sie keine Daten über Ihre Online-Aktivitäten aufzeichnen, weshalb weder Hackende noch Ihr Internetdienstanbieter noch Werbetreibende diese Informationen vom Anbieter erhalten können, selbst wenn Sie es versuchen.

Genießen Sie kostenlose VPNs mit einer gehörigen Portion Vorsicht. Auch diese Dienste müssen Umsatz erzeugen, was häufig nichts anderes heißt, als dass sie Ihre Daten verkaufen und Sie daher Risiken ausgesetzt werden. Es lohnt sich immer, die Datenschutzrichtlinien eines VPNs zu lesen, bevor man einen Dienst abonniert.

Vermeiden Sie ebenfalls Dienste, die nur PPTP-Verbindungen anbieten. Es ist eine alte Technologie, die für Hacking-Angriffe anfällig ist.

Beispiele von schlechten VPNs:

  • ItsHidden: Bietet nur PPTP-Verbindungen. Die Datenschutzrichtlinie besteht aus einem einzigen, schlecht verfassten Satz. Nicht vertrauenswürdig!
  • SecurityKISS: Zeichnet Verbindungsprotokolle und IP-Adressen auf, was den Datenschutz erheblich beeinträchtigt. Außerdem ist die kostenlose Version sehr begrenzt, wobei die zahlungspflichtige Version bessere Optionen bietet.
  • USAIP: Der Linux-Client verfügt nur über PPTP-Verbindungen und bietet keine sicheren Alternativen. Außerdem erwähnt der Dienst seine Datenschutzrichtlinie nicht – ein klares Warnzeichen.

VPN-Testmethodik

Comparitech testet jedes empfohlene VPN mit einer gründlichen und umfassenden Methodik. Insbesondere bei Linux-VPNs untersuchen wir:

  • Welche Linux-Distros werden unterstützt?
  • Linux-App-Qualität und Nutzererfahrung
  • Support und Dokumentation für Linux-Nutzende
  • Unterstützung bei der manuellen Konfiguration über VPN-Clients von Drittanbietern
  • Ob es Server in Deutschland für den Zugriff auf deutsche Dienste aus dem Ausland gibt, einschließlich auf deutsche TV-Plattformen und Streaming-Dienste.

Wir unterziehen jedes VPN einer Reihe quantitativer und qualitativer Tests, um sicherzustellen, dass es wie beschrieben funktioniert und von den Lesern genutzt werden kann. Diese Tests umfassen:

  • Geschwindigkeitstests: Wir messen VPN-Verbindungsgeschwindigkeiten zu Servern in Nordamerika, Europa und Asien.
  • Datenleck-Tests: Wir überprüfen jedes VPN auf Datenlecks, einschließlich DNS-, WebRTC- und IPv6-Lecks.
  • Entsperrung des Streaming-Dienstes: Wir haben mehr als 3.000 reale Tests durchgeführt, um herauszufinden, welche VPNs am besten mit Streaming-Diensten wie Hulu aus dem Ausland funktionieren.
  • Kundensupport: Wir messen Antwortzeiten und beurteilen subjektiv, wie gut unsere Fragen von dem Support-Team beantwortet werden.

Alle unsere vorgeschlagenen VPNs erfüllen unsere Qualitätsstandards für Datenschutz und Sicherheit. Das bedeutet unter anderem, dass eine aktuelle Verschlüsselung verwendet wird und keine identifizierenden Informationen über Nutzende oder deren Aktivitäten protokolliert werden.

Erfahren Sie mehr über unsere Methodik in dem Beitrag Wie wir von Comparitech VPNs testen.

Sicherheit für Linux

Ein VPN ist ein großer Schritt zur Sicherung Ihres Linux-Systems, aber für einen vollständigen Schutz benötigen Sie mehr als das. Wie alle Betriebssysteme hat auch Linux seine Schwachstellen, und Hacker versuchen, diese auszunutzen. Hier einige weitere Tools, die wir Linux-Nutzenden empfehlen:

  • Antivirensoftware
  • Anti-Rootkit-Software
  • Tripwire
  • Firewall
  • Sicherheitsbasierte Browsererweiterungen

In unserem Linux-Sicherheitsleitfaden erfahren Sie mehr über all diese Tools, welche davon Sie verwenden sollten und wie Sie sie installieren können. Dort finden Sie auch unzählige weitere Tipps und Ratschläge zur Sicherung von Linux.

Warum sollte ich für Linux ein VPN in Deutschland verwenden?

Ein VPN ist vielseitig einsetzbar und kann in vielen verschiedenen Szenarien genutzt werden.

Datenschutz

Im Kern ist ein VPN ein Tool, das auf Datenschutz ausgelegt ist. Wenn Sie darüber besorgt sind, dass jemand Ihre Online-Aktivitäten überwacht, z. B. ein Internetdienstanbieter, Hacker oder eine Regierungsbehörde, kann ein VPN helfen. Ein VPN erreicht Datenschutz auf zwei wichtige Arten.

Zunächst werden alle Daten, die Sie über das Internet senden und empfangen, verschlüsselt, bevor sie Ihr Gerät verlassen. Solange die Verschlüsselung stark ist (128-Bit- und 256-Bit-AES sind beide ausreichend und bei modernen VPNs üblich), wird sie niemand knacken können. Wenn Ihr Internetdienstanbieter beispielsweise Ihren Browserverlauf aufzeichnen wollte, würde er stattdessen nur unlesbaren Text sehen.

Zweitens kann der Internetdienstanbieter im gleichen Beispiel auch nicht sehen, wohin der Internetverkehr eines VPN-Nutzenden geht oder woher er kommt. Er kann lediglich sehen, dass Daten zwischen Ihrem Computer und dem VPN-Server übertragen werden. Er kann das Ziel Ihres Internetverkehrs nicht sehen und daher nicht überwachen, welche Websites, Apps und Dienste Sie nutzen. Die Websites, die Sie besuchen, können Sie nicht so einfach nachverfolgen, da Ihre IP-Adresse hinter der des VPN-Servers verborgen ist. IP-Adressen spielen eine große Rolle dabei, wie Werbeunternehmen und andere datensammelnde Unternehmen Nutzerprofile erstellen.

Wichtig ist der Unterschied zwischen den VPN-Protokollierungsrichtlinien. Alle VPN-Dienstanbieter, die wir in unserer Liste der besten VPNs für Linux empfehlen, führen keine Verkehrsprotokolle. Das bedeutet, dass Ihre Aktivitäten nicht überwacht werden, während Sie mit dem VPN verbunden sind. Viele andere VPNs protokollieren Ihre Aktivitäten auf unterschiedliche Weise und sollten generell vermieden werden, denn wenn Sie von Ihrem VPN nachverfolgt werden, ist dies kaum besser, als überhaupt kein VPN zu haben.

Weiterer Beitrag: Beste protokollfreie VPNs

Sicherheit

Sicherheit und Datenschutz gehören oft zusammen. Ein VPN kann helfen, Ihr Gerät zu schützen, indem es Online-Bedrohungen abwehrt. Ein öffentliches WLAN ist beispielsweise ein Minenfeld für ungeschützte Geräte. Hacker können ungesicherte WLAN-Router kapern oder ihre eigenen gefälschten Hotspots einrichten und auf jedem Gerät, das sich mit ihnen verbindet, alle Arten von Chaos anrichten. Ein Angreifer könnte alle Daten, die über ein ungesichertes Netzwerk gesendet werden, stehlen oder ändern.

Auch wenn Sie sich nicht in einem öffentlichen WLAN befinden, kann ein VPN Ihr Gerät vor verschiedenen Bedrohungen schützen. Wenn Sie Ihre IP-Adresse maskieren, können Sie viele verbreitete Angriffe von Hackern vermeiden, die speziell auf Sie abzielen. Viele VPNs verfügen außerdem über eine integrierte Malware-Filterung, die Ihr Gerät zusätzlich schützt.

Sicherer Zugriff auf Ihre gewohnten Dienste im Ausland

Viele Websites, Apps und Online-Dienste sind auf die Einwohner bestimmter Länder oder Regionen beschränkt. Ein beliebter Anwendungsfall für VPNs ist die Wiedererlangung des Zugriffs auf Ihre gewohnten Dienste bei Auslandsreisen.

Alle unsere Empfehlungen verfügen über Server in Deutschland, damit Sie wieder Zugang zu deutschen TV-Diensten und Streaming-Plattformen wie Zattoo, DMAX, Mediathek, RTL+ und ProSieben erhalten.

Unsere Empfehlungen funktionieren auch, um Videoseiten wie Netflix, Hulu, BBC iPlayer und Amazon Prime Video zu streamen. Sie funktionieren auch mit Onlinebanking- und Shopping-Websites, indem sie Ihren Standort „spoofen“. Die betreffende Website sieht nur den Standort des VPN-Servers, mit dem Sie sich verbinden möchten. Wenn Sie sich also mit einem Server in Deutschland verbinden, sehen Sie beispielsweise deutsche Einkaufsmöglichkeiten.

Beachten Sie aber, dass Streaming-Videoanbieter so viele VPNs wie möglich blockieren, um Lizenzvereinbarungen einzuhalten. Infolgedessen funktionieren nur noch sehr wenige VPNs mit beliebten Streaming-Diensten. Das bedeutet, dass Sie sich an unsere Empfehlungen halten sollten und es sich lohnt, jedes VPN mit Ihren eigenen Streaming-Konten zu testen, indem Sie die Geld-zurück-Garantie nutzen.

Umgehen der Zensur

Internetzensur ist ein Problem, egal ob in einem autoritären Land wie China oder in einem Bürogebäude mit übereifriger Firewall. Indem Sie Ihren Internetverkehr über einen VPN-Server um die Firewall herum leiten, können Sie solche geografischen Beschränkungen umgehen und frei auf das offene Internet zugreifen. In fast allen Ländern ist die Nutzung eines VPNs vollkommen legal.

Seien Sie jedoch gewarnt, dass einige Länder bekannte VPN-Server blockieren, sodass nicht alle Anbieter die Zensurmaßnahmen umgehen können. Erkundigen Sie sich unbedingt beim jeweiligen Anbieter und fragen Sie, ob er zensierte Websites aus Ihrem Land entsperren kann.

Torrenting

Internetdienstanbieter runzeln beim Torrenting oft die Stirn, ganz gleich, ob Sie legal oder illegal herunterladen. Ein Internetdienstanbieter könnte Ihr Konto ahnden, indem er beispielsweise die Bandbreite einschränkt. Darüber hinaus ist das BitTorrent-Netzwerk voller Copyright-Trolle, die schnell Geld verdienen wollen, indem sie IP-Adressen von Downloadern sammeln und ihnen über ihren Internetdienstanbieter mit Abmahnungsschreiben drohen.

Ein VPN ist für das Torrenting ein unverzichtbares Werkzeug. Wenn Sie mit einem VPN verbunden sind, kann Ihr Internetdienstanbieter nicht zwischen verschiedenen Arten von Datenverkehr, Torrenting oder anderweitig unterscheiden. Und weil Ihre IP-Adresse durch die IP-Adresse des VPN-Servers maskiert wird, können Copyright-Trolle Sie nicht ausfindig machen. Stellen Sie einfach sicher, dass Sie einen VPN-Anbieter wählen, der Ihre echte IP-Adresse nicht protokolliert. Sie können die obige Liste mit unserer Liste der besten VPNs für Torrenting abgleichen, um die beste Lösung für Sie zu finden.

WireGuard und Linux

Viele VPNs haben bereits oder sind dabei, WireGuard zu übernehmen. WireGuard ist ein neueres VPN-Protokoll, das wettbewerbsfähige Sicherheit und deutlich mehr Geschwindigkeit als bei Konkurrenten wie OpenVPN und IKEv2 verspricht. Tatsächlich haben wir bei den VPNs, die auf WireGuard umgestellt haben, enorme Geschwindigkeitssteigerungen beobachtet.

Obwohl WireGuard jetzt plattformübergreifend ist, wurde es ursprünglich für den Linux-Kernel veröffentlicht. Das bedeutet, dass Sie es manuell konfigurieren oder in einer vorhandenen VPN-App verwenden können. Von den oben empfohlenen VPNs unterstützen NordVPN und Surfshark WireGuard.

Als dieser Bericht verfasst wurde, funktionierte WireGuard in Debian, Fedora, openSUSE, Red Hat, CentOS, FreeBSD, OpenBSD und einigen anderen Linux-Distros.

Siehe auch: Beste VPNs mit WireGuard

Ein Hinweis zu OpenVPN

Selbst wenn ein VPN-Anbieter keinen dedizierten nativen Client für Ihre Linux-Distros erstellt, werden fast alle Konfigurationsdateien zur Verfügung gestellt, die mit OpenVPN funktionieren. Alles, was Sie tun müssen, ist, eine Konfigurationsdatei für jeden Server herunterzuladen, mit dem Sie sich verbinden möchten. Dies kann mühsam werden, wenn Sie viele Optionen haben möchten, aber es ist perfekt machbar.

OpenVPN ist großartig, aber der generische Client verfügt nicht über Funktionen wie DNS-Leck-Schutz und Kill-Switch. Auch hier können Sie Skripte und Pakete finden, die dies für Sie erledigen, aber wir bevorzugen die Bequemlichkeit von Clients, die all diese Dinge beinhalten.

So installieren Sie OpenVPN und verbinden sich damit auf einem Linux-Terminal

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie den OpenVPN-Client auf Ubuntu installieren. Andere Distros wie Mint und CentOS sollten ähnlich funktionieren, jedoch können die Befehle leicht variieren.

  1. Öffnen Sie ein Terminal.
  2. Geben Sie sudo apt-get install -y openvpn ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Geben Sie Ihr Admin-Passwort ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  4. Geben Sie y ein und drücken Sie die Eingabetaste, um alle Abhängigkeiten zu übernehmen und die Installation abzuschließen.
  5. Geben Sie sudo apt-get install network-manager network-manager-openvpn network-manager-openvpn-gnome ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  6. Geben Sie sudo apt-get install openvpn easy-rsa ein.

Beachten Sie, dass Sie bei neueren Versionen von Ubuntu möglicherweise den „apt-get“-Teil der Befehle durch „yum“ ersetzen müssen.

Sobald OpenVPN installiert ist, benötigen Sie Konfigurationsdateien. In der Regel können Sie .ovpn-Konfigurationsdateien von der Website Ihres VPN-Anbieters herunterladen. Jede Konfigurationsdatei ist mit einem bestimmten Server und Standort verknüpft, also nehmen Sie einige davon für jeden Standort, mit dem Sie sich verbinden möchten. Stellen Sie sicher, dass Sie Backups haben, falls ein Server ausfällt.

So verbinden Sie sich über die Befehlszeile, die über die meisten Distros hinweg funktionieren sollte:

  1. Geben Sie bei installiertem OpenVPN sudo openvpnconfig im Terminal ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Ziehen Sie die .ovpn-Konfigurationsdatei für den Server, mit dem Sie sich verbinden möchten, per Drag & Drop ins Terminal. Der korrekte Pfad wird automatisch erkannt.
  3. Drücken Sie die Eingabetaste und warten Sie auf die Meldung „Initialisierungssequenz abgeschlossen“. Sie sind jetzt mit dem VPN-Netzwerk verbunden. Sie können das Terminalfenster minimieren, aber wenn Sie es schließen, werden Sie vom VPN getrennt.

Dies ist nur eine Möglichkeit zum Herstellen einer Verbindung. Sie können auch den Ubuntu Network Manager oder die OpenVPN-GUI ausprobieren. Dafür sind möglicherweise CA-Zertifikate und/oder private Schlüssel von Ihrem VPN erforderlich. Stellen Sie also sicher, dass diese auf der Website des Anbieters verfügbar sind.

Wie man unter Linux einen VPN-Kill-Switch einrichtet

Falls die VPN-Verbindung unerwartet unterbrochen wird, sendet und empfängt der Computer weiterhin Traffic, der über das ungeschützte Netzwerk Ihres Internetdienstanbieters gesendet wird – möglicherweise ohne dass Sie es bemerken. Um das zu verhindern, können Sie einen einfachen Kill-Switch erstellen, der den gesamten Internetverkehr stoppt, bis die VPN-Verbindung wiederhergestellt ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit iptables und der Anwendung Ubuntu Ultimate Firewall (UFW) einige einfache Regeln schreiben.

Erstellen Sie zunächst ein startvpn.sh-Skript, das die Firewall-Regeln implementiert. Diese Firewall-Regeln erlauben nur den Datenverkehr über die tun0-Netzwerkschnittstelle des VPNs, und sie erlauben den Datenverkehr nur über diese Schnittstelle zum Server Ihres VPNs.

$ cat startvpn.sh
sudo ufw default deny outgoing
sudo ufw default deny incoming
sudo ufw allow out on tun0 from any to any
sudo ufw allow out from any to 54.186.178.243 # <-- note this is the IP from the "remote" field of your configuration file
sudo ufw enable
sudo ufw status
sudo openvpn client.conf &

Der Netzwerkverkehr kann mit diesen Firewall-Regeln nicht über eine andere Netzwerkschnittstelle geleitet werden. Wenn Ihr VPN ausfällt, wird die tun0-Schnittstelle von Ihrem System entfernt, sodass keine zulässige Schnittstelle mehr für den Datenverkehr übrig bleibt und die Internetverbindung unterbrochen wird.

Wenn die VPN-Sitzung endet, müssen wir die Regeln entfernen, um über unsere tatsächlichen Netzwerkschnittstellen normalen Netzwerkverkehr zu ermöglichen. Die einfachste Methode besteht darin, UFW vollständig zu deaktivieren. Wenn Ihre vorhandenen UFW-Regeln normal ausgeführt werden, sollten Sie stattdessen ein eleganteres „Teardown-Skript“ erstellen. Dieses entfernt die Firewall-Regeln und stoppt anschließend OpenVPN mit einem Skript namens stopvpn.sh.

$ cat stopvpn.sh
sudo ufw disable
sudo ufw status
sudo kill `ps -ef | grep openvpn | awk '{print $2}'`

Wenn Sie andere Mittel verwenden, um eine Verbindung zu Ihrem VPN herzustellen, können Sie die letzten beiden Zeilen des Skripts eliminieren. In einer solchen Konfiguration müssen Sie daran denken, das Skript startvpn.sh manuell auszuführen, bevor Sie Ihr VPN mit einer anderen Methode starten. Sobald Ihre VPN-Sitzung endet, fällt es nicht schwer, daran zu denken, das Skript stopvpn.sh auszuführen. Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass Sie keine Internetverbindung haben, bis Sie es ausführen.

Welche Linux-Distro ist am besten für den Datenschutz?

Wenn Sie sich Sorgen um den Datenschutz machen, ist der Wechsel von macOS oder Windows zu einer Open-Source-Linux-Distro bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Sowohl Apple als auch Microsoft sammeln personenbezogene Daten von Nutzenden auf ihren jeweiligen Betriebssystemen. Beide Unternehmen sind dafür bekannt, mit Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten wie der NSA zusammenzuarbeiten. Microsoft verwendet Kundendaten, um Werbung zu verkaufen. Beide Betriebssysteme sind Closed Source – das heißt, dass die Öffentlichkeit nicht an den Quellcode herankommen kann, um zu sehen, wo sich Schwachstellen oder Hintertüren befinden.

Linux hingegen ist Open Source und wird häufig von der Sicherheitsgemeinschaft geprüft. Während Ubuntu einst mit Amazon flirtete, um Nutzer zu Geld zu machen, sind Ubuntu und andere Distros im Allgemeinen nicht darauf aus, durch den Verkauf Ihrer Daten an Dritte Geld zu verdienen.

Allerdings sind nicht alle Linux-Distros gleich und manche sind sicherer als andere. Wenn Sie nach einer Distro suchen, die als alltäglicher Desktop-Ersatz fungiert, aber auch auf Datenschutz und Online-Sicherheit ausgelegt ist, empfehlen wir Ubuntu Privacy Remix. UPR ist eine Debian-basiertes Ubuntu-Art, die alle Nutzerdaten auf verschlüsselten Wechseldatenträgern wie einer externen Festplatte speichert. Das „nicht-manipulierbare“ Betriebssystem ist angeblich immun gegen Malware-Infektionen.

Sie benötigen weiterhin ein VPN, um Ihre Internetverbindung zu verschlüsseln. Die meisten Apps der oben genannten VPN-Anbieter sollten mit UPR problemlos funktionieren.

Wenn UPR nicht ausreicht und Sie Ihren Computer völlig anonym nutzen möchten, empfehlen wir Tails. Tails ist eine Abkürzung für The Amnesiac Incognito Live System und eine Linux-Distro, die von denselben Leuten entwickelt wurde, die das Tor-Netzwerk entwickelt haben. Tails ist ein Live-Betriebssystem, das auf einem USB-Laufwerk oder einer CD installiert und von dort betrieben werden kann. Es ist eine gehärtete Version von Linux, die den gesamten Internetverkehr über das Tor-Netzwerk leitet. Es hinterlässt keine Spuren, wenn es aus dem Gerät entfernt wurde.

Ihr eigenes VPN

Wenn Sie kommerziellen VPN-Anbietern nicht vertrauen oder einfach eine selbstgemachte Lösung bevorzugen, können Sie jederzeit Ihr eigenes VPN erstellen. Dazu müssen Sie Ihren eigenen Server einrichten. Oft genutzte Optionen sind virtuelle Private Cloud-Dienste wie Amazon Web Services und DigitalOcean. Es steht Ihnen eine Vielzahl von Tools zur Verfügung, mit denen Sie ein selbst entwickeltes VPN zum Laufen bringen können:

  • OpenVPN
  • Streisand
  • Algo
  • SoftEther VPN
  • strongSwan

Jedes hat seine eigenen Vor- und Nachteile in Bezug auf Protokolle, Sicherheit, Funktionen und Nutzerfreundlichkeit. Wir haben ein großartiges Tutorial zur Einrichtung von OpenVPN mit einem Linux-Client und einer Amazon EC2-Linux-Instanz.

Aber obwohl das Betreiben Ihres eigenen VPNs Ihnen die volle Kontrolle über fast jeden Aspekt der VPN-Funktionsweise lässt, gibt es einige Nachteile. Erstens ist es viel schwieriger, als bereits vorhandene Server und vorkonfigurierte Apps zu nutzen. Zweitens, wenn Sie einen Cloud-Dienst wie AWS oder DigitalOcean nutzen, wandern Ihre Daten immer noch durch die Hände Dritter. Drittens erhalten Sie nur einen einzigen Server und Standort, mit dem Sie eine Verbindung herstellen können.

Schließlich, und vielleicht am wichtigsten, bedeutet das Betreiben Ihres eigenen VPNs wahrscheinlich, dass nur Sie und vielleicht eine Handvoll Bekannter es nutzen werden. Dadurch ist es viel einfacher, Internetaktivitäten zu einer bestimmten Person zurückzuverfolgen. Die besten VPNs für Linux, die wir empfehlen, weisen den Nutzern hingegen in der Regel gemeinsame IP-Adressen zu. Dutzende und sogar Hunderte von Nutzern können unter einer einzigen IP zusammengefasst werden, wodurch der Datenverkehr beim Verlassen des VPN-Servers effektiv anonymisiert wird.

VPNs für Linux: Häufig gestellte Fragen

Wie bekomme ich vorübergehend ein kostenloses VPN mit Linux?

Wir empfehlen, eine Geld-zurück-Garantie von einem der oben aufgeführten VPN-Anbieter in Anspruch zu nehmen. Alle davon haben Linux-Apps mit Garantien von bis zu 45 Tagen.

Wie kann ich mit dem Linux Network Manager eine Verbindung zu einem VPN herstellen?

Dies hängt von Ihrem VPN-Anbieter und dem VPN-Protokoll ab, das Sie verwenden möchten. Konsultieren Sie die Website-Dokumentation Ihres VPNs. Möglicherweise können Sie OpenVPN-Konfigurationsdateien direkt von der Website Ihres Anbieters herunterladen und in den Linux Network Manager importieren. Sobald eine Konfigurationsdatei oder Setup-Details bereit sind:

  1. Klicken Sie auf die Netzwerkschaltfläche oben rechts auf dem Bildschirm.
  2. Klicken Sie auf VPN-Aus und wählen Sie aus dem Dropdown-Menü VPN-Einstellungen aus.
  3. Klicken Sie auf das + Symbol des VPNs.
  4. Importieren Sie Ihre Konfigurationsdatei oder wählen Sie das Protokoll, das Sie konfigurieren möchten, und geben Sie die Details ein.
  5. Klicken Sie auf „Hinzufügen“.
  6. Die VPN-Verbindung erscheint nun im Konfigurationsfenster. Klicken Sie auf den Schieberegler. Er wird grün und das VPN wird aktiviert.

Wie richte ich unter Linux eine L2TP-VPN-Verbindung ein?

Stellen Sie sicher, dass Ihr VPN-Anbieter L2TP/IPSec unterstützt. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie die erforderlichen Verbindungsdetails erhalten können, die wahrscheinlich außer Ihrem Benutzernamen und Passwort ein gemeinsames Geheimnis enthalten. Möglicherweise müssen Sie L2TP über die Befehlszeile installieren. Sie können dann eine Verbindung mit dem Linux Network Manager hinzufügen, indem Sie die gleichen Schritte wie oben ausführen.

Wie verbinde ich mich unter Linux automatisch mit einem VPN?

Die meisten der von uns empfohlenen VPNs verfügen über dedizierte Linux-Apps mit einer Option zum automatischen Verbinden in den Einstellungen. Je nach App können Sie sie beispielsweise so einstellen, dass sie jederzeit eine Verbindung herstellt, wenn Sie sich in einem unbekannten oder öffentlichen Netzwerk befinden.

Wenn Ihr VPN manuell konfiguriert wird, hängt die automatische Ausführung von Ihrem Protokoll ab und davon, ob Sie eine VPN-App eines Drittanbieters verwenden.

Ist die Nutzung von Linux der beste Weg, um Torrents herunterzuladen und Viren zu vermeiden?

Die meiste Malware ist für Windows gemacht, sodass es unter Linux weniger wahrscheinlich ist, mit einem Virus infiziert zu werden. Davon abgesehen lohnt es sich immer noch, unter Linux Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, denn es gibt auch hier jede Menge Malware.

Das Wichtigste ist, dass Sie Ihr Bestes geben, um nur vertrauenswürdige Torrents herunterzuladen. Sie sollten von der offiziellen Quelle verlinkt werden. Wenn dies nicht gelingt, wählen Sie Torrents mit viel gutem Feedback und vielen Seeds.

Ein VPN schützt Ihre Privatsphäre vor böswilligen Akteuren im BitTorrent-Netzwerk und verhindert unerwünschte Anfragen an Ihr Gerät. Einige VPNs, wie CyberGhost, verfügen über einen integrierten Malware-Schutz.

Verlangsamt ein VPN meine Verbindung?

Alle VPNs verlangsamen Ihr Internet bis zu einem gewissen Grad, aber in den meisten Fällen ist der Unterschied nicht spürbar. Für die Abnahme der Geschwindigkeit gibt es zwei Hauptgründe.

Erstens muss die VPN-App auf Ihrem Gerät die ausgehenden Daten verschlüsseln und die eingehenden Daten entschlüsseln, was Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt. Die daraus resultierende Verzögerung macht sich bei Geräten mit weniger leistungsstarker Hardware stärker bemerkbar.

Zweitens müssen Ihre Internetdaten den VPN-Server passieren. Sowohl eingehende als auch ausgehende Daten werden über den VPN-Server geleitet, der sich an einem anderen physischen Standort befindet, wodurch die Verbindung einen zusätzlichen Weg zurücklegen muss. Das Routing über einen Proxy ist in den meisten Fällen nicht so schnell wie eine direkte Verbindung. Sie können die daraus resultierende Verzögerung minimieren, indem Sie einen VPN-Server in Ihrer Nähe auswählen.

Besitzt Linux ein integriertes VPN?

Nein. Obwohl die meisten Linux-Distros mit VPN-Tunneling-Protokollen wie L2TP/IPsec, OpenVPN und WireGuard kompatibel sind, benötigen Sie dennoch ein VPN-Abonnement. VPN-Anbieter ermöglichen es Ihnen, die VPN-Unterstützung von Linux zu nutzen, indem sie Ihnen entfernte Server zur Verfügung stellen, mit denen Sie sich verbinden können. Die VPNs in diesem Beitrag enthalten auch Apps und Setup-Anleitungen für Linux, mit denen Sie das VPN installieren und nutzen können, um Datenschutz und zusätzliche Zugänglichkeit zu erhalten.

Welches VPN sollte ich für ein Linux-System in China verwenden?

Wenn Sie sich in China befinden, benötigen Sie ein VPN, das die strenge Firewall des Landes umgehen kann. Leider funktionieren nur sehr wenige VPNs in China, und bei einigen, die dies tun, wurde die Website gesperrt. Dies kann es schwierig machen, aus China selbst ein Abo abzuschließen. Glücklicherweise gibt es ein paar VPNs, die eine funktionierende Verschleierung bieten, damit Sie eine Verbindung herstellen und die Große Firewall Chinas umgehen können.

Um mehr darüber zu erfahren, welche VPNs in China funktionieren, können Sie auf unseren Leitfaden im Link zugreifen. Wenn Sie nach einer schnellen Antwort suchen, empfehlen wir Ihnen, sich für NordVPN zu entscheiden. Wir betrachten NordVPN aufgrund seiner Fülle an Funktionen, schnellen Verbindungen und einer exzellenten Verschleierungstechnologie als das beste VPN für Linux und das beste VPN für Internetnutzende in China.

Was kann mein Internetdienstanbieter sehen, wenn ich kein Linux-VPN verwende?

Wenn Sie kein Linux-VPN verwenden, kann Ihr Internetdienstanbieter alles sehen, was Sie online tun. Dazu gehören Ihr Browserverlauf und die Zeit, die Sie auf jeder Website verbringen. Ihr Internetdienstanbieter kann auch sehen, welches Gerät Sie verwenden, sowie Ihren ungefähren Standort. Ein VPN für Linux leitet Ihre Daten jedoch durch einen verschlüsselten Tunnel und verhindert, dass Ihr Internetdienstanbieter Ihre Online-Aktivitäten sehen kann.

Ist WireGuard eine gute Option für Linux-Nutzer?

Ja. WireGuard ist eine neue, schnelle, sichere und einfache VPN-Software, die modernste Kryptographie nutzt. Es wurde von Grund auf so konzipiert, dass es modern ist und die neuesten Sicherheitsfunktionen von Linux nutzt.

WireGuard befindet sich noch in der Entwicklung, gilt aber bereits als sehr stabil und hat einen wachsenden Nutzerstamm. Es ist eine ausgezeichnete Wahl für Linux-Nutzer, die nach einer schnellen, sicheren und einfachen VPN-Lösung suchen.

Welche VPN-Verschlüsselung sollte ich für Linux nutzen?

Es gibt eine Reihe verschiedener VPN-Verschlüsselungsprotokolle, die Sie mit Linux nutzen können, aber die AES-256-Bit-Verschlüsselung mit HMAC SHA256-Hash-Authentifizierung gilt als die sicherste. Diese Kombination bietet sowohl Datendiskretion als auch Nachrichtenauthentifizierung und ist praktisch unmöglich zu knacken.